Zur Regelung dieser Frage gibt es drei relevante Quellen:

  1. Gesetzliche Grundlagen zur Schulordnung
  2. Leitvereinbarungen über das Verhalten, welche das Zusammenleben in der Schule angenehm gestalten sollen. Diese wurden von Schülern und Lehrern gemeinsam erarbeitet.
  3. Regelungen für den Alltag
    Sie sollen einen funktionierenden Ablauf des Schulalltags gewährleisten; die meisten beruhen auf einem Beschluss der Lehrerkonferenz.

1. Gesetzliche Grundlagen zur Schulordnung

Verordnung des Bundesministers für Unterricht und Kunst vom 24. Juni 1974 betreffend die Schulordnung StF: BGBl. Nr. 373/1974

Änderung

idF: BGBl. Nr. 402/1987, BGBl. Nr. 216/1995, BGBl. Nr. 221/1996, BGBl. II Nr. 181/2005

Auszug aus der Schulordnung

§ 1

(1) Die Schüler haben durch ihr Verhalten und ihre Mitarbeit im Unterricht in der Schule und bei Schulveranstaltungen die Unterrichtsarbeit zu fördern.

(2) Die Schüler haben sich in der Gemeinschaft der Klasse und der Schule hilfsbereit, verständnisvoll und höflich zu verhalten.

§ 4

(2) Die Schüler haben die notwendigen Unterrichtsmittel mitzubringen und in einem dem Unterrichtszweck entsprechenden Zustand zu erhalten.

(3) Die Schüler haben sämtliche Einrichtungen und Anlagen der Schule einschließlich der zur Verfügung gestellten Arbeitsmittel schonend zu behandeln.

(4) Gegenstände, die die Sicherheit gefährden oder den Schulbetrieb stören, dürfen vom Schüler nicht mitgebracht werden. Derartige Gegenstände sind dem Lehrer auf Verlangen zu übergeben. ...

2. Unsere Leitvereinbarungen:

  • Ich höre dir/euch aufmerksam zu.
  • Ich begegne dir/euch mit Achtung.
  • Ich halte (die Haus-) Ordnung.
  • Ich trage Verantwortung für meine Umwelt.
  • –Ich respektiere die Flüsterzeiten.

Die konkrete Umsetzung dieser Leitvereinbarungen wird in jeder Klasse erarbeitet.

3. Regelungen für den Alltag

Vereinbarungen zur Hausordnung:

Öffnungszeiten:

  • Das Schulgebäude ist von 7.25 bis 12.30 und von 13.20 bis 16.05 Uhr geöffnet. In dieser Zeit werden die Schüler durch Lehrer beaufsichtigt.
  • Fahrschüler dürfen sich auch vor 7.25 Uhr sowie mittags ab 13.00 Uhr in den Garderoben aufhalten. Diese Vergünstigung kann bei schlechtem Benehmen entzogen werden.
  • Bei Schlechtwetter findet in der Mittagspause nach Möglichkeit eine Beaufsichtigung statt; dann ist auch der Aufenthalt in den Klassen möglich.
  • Während der Unterrichtszeit darf das Schulgebäude nur mit Erlaubnis eines Lehrers verlassen werden.
  • Im Falle einer Erkrankung oder Verletzung während des Unterrichtstages muss das Kind von den Eltern (Erziehungsberechtigten) bzw. von einer Vertrauensperson persönlich abgeholt werden.

Unterrichtsbeginn:

  • 2 Minuten vor dem jeweiligen Stundenbeginn sind alle SchülerInnen in ihren Klassen und bereiten sich auf die nächste Unterrichtsstunde vor.
  • „Wandernde“ Schülergruppen (Physik-/Chemie- bzw. Informatikunterricht) verlassen erst mit dem Stundenbeginn die Klasse.
  • Für den Sport-/Werkerziehungs- bzw. EHH-Unterricht werden die SchülerInnen von den jeweiligen LehrerInnen von der Klasse abgeholt.

 

Unterrichtsschluss:

  • Unmittelbar nach Unterrichtsschluss verlassen die SchülerInnen das Schulgebäude.
  • FahrschülerInnen dürfen bei Schlechtwetter bis zu einer Stunde in der Pausenhalle auf die Abfahrt des Busses warten.
  • Das Tischtennisspielen wird nach Unterrichtsschluss bis zu einer Stunde toleriert, wenn die in den angrenzenden Räumen unterrichtenden LehrerInnen ihr ausdrückliches Einverständnis erklärt haben und keine anderen Gründe dagegen sprechen.

 

Pausenordnung:

  • Die Pause verbringen wir in der Klasse oder in der zugehörigen Halle (nicht in anderen Klassen, Stockwerken oder in den Garderoben).
  • In den 5-Minuten-Pausen darf nicht Tischtennis bzw. Tischfußball gespielt werden.
  • Wir verhalten uns so, dass eine angenehme Atmosphäre erhalten bleibt und vermeiden Störfaktoren wie Raufen und Lärmen.
  • Während der Pause bleiben die Klassentüren offen.
  • Fenster werden in den Pausen nur gekippt, da offenstehende Fensterflügel leicht zu Verletzungen führen können.
  • Bei guter Witterung kann der Pausenplatz mit Genehmigung der Pausenaufsicht von allen SchülerInnen genutzt werden.
  • Essen und Trinken sind während des Spielens (Tischfußball, Tischtennis) nicht gestattet. In der Lernecke (EG) bzw. am Gang dürfen keine Jausenreste/Abfälle zurückgelassen werden.
  • Essen und Trinken ist in der Leseecke nicht gestattet.
  • Am Ende der Pause werden die Klassentüren geschlossen.

 

Klassenordnung

  • Ordnung und Sauberkeit sind Grundlagen für ein gutes Klima.
  • Abfälle werden gewissenhaft nach Papier/Pappe, Kunststoffe/Plastik, Biomüll und Restmüll getrennt.
  • Jalousien werden nur von den dafür bestimmten SchülerInnen betätigt.
  • Vorhänge sind kein Ersatz für Jalousien und nur zum Verdunkeln der Räume vorgesehen.
  • Türen leerstehender Klassen werden stets geschlossen, auch das Licht ist beim Verlassen der Klasse abzudrehen.
  • Am Ende des Vormittagsunterrichts (12:30 Uhr) wird die Klasse erst verlassen, nachdem sie aufgeräumt ist. Falls die Klasse am Nachmittag nicht mehr benützt wird, werden alle Sessel auf die Tische gestellt.

 

Weitere Vereinbarungen:

  • Handynutzung:
    • Das Handy muss vom Betreten des Schulgebäudes bis zum Verlassen der Schule ausgeschaltet sein. Ausnahme: Zur Nutzung im Unterricht nach Anweisung durch einen Lehrer / eine Lehrerin.
    • Das Handy darf im Schulhaus nicht am Körper, sondern muss in der Schultasche aufbewahrt werden.
    • Bei Missachtung dieser beiden Regelungen muss das Handy abgegeben werden. Es kann am Ende des Tages wieder abgeholt werden. Bei nochmaliger Abnahme muss es von den Eltern abgeholt werden.

  • Andere digitale Geräte wie Tablets, iPads, iPods, PlayStation, ... dürfen ebenfalls nur für Unterrichtszwecke und nach Anweisung durch einen Lehrer / eine Lehrerin verwendet werden.
  • Jede Verwendung von Kaugummi ist in der Schule untersagt.
  • Das Sitzen auf den Fensterbänken ist untersagt, auf den Tischen wird es in den Pausen toleriert.
  • Die Computer in den Klassen dürfen in den Pausen nur nach Erlaubnis von LehrerInnen benutzt werden.
  • Der Gang in Richtung Volksschule wird als Bewegungsraum miteinbezogen (Grenze: WTX-Raum).
  • Der Gebrauch von Handys und Medienabspielgeräten wie iPods, PSP (PlayStation Portable), PlayStation, ... ist im gesamten Schulbereich absolut untersagt; normalerweise werden diese Geräte überhaupt nicht zur Schule mitgenommen.
  • Das Trinken von Energy-Drinks und koffeinhältigen Getränken (Eistee, Cola, Kaffee) ist im gesamten Schulgebäude untersagt.

 

(aktualisiert am 22.10.2019)

  • Schule ist für uns ein Ort des Lernens und Denkens:

Wir vermitteln den SchülerInnen eine umfassende Allgemeinbildung. Dadurch bereiten wir sie auf die sehr unterschiedlichen Anforderungen im Berufsleben sowie in weiterführenden Schulen vor. Wir helfen jeder Schülerin und jedem Schüler zu seinem größtmöglichen persönlichen Lernzuwachs, indem wir Begabungen durch besondere Herausforderungen fördern und Schwachstellen durch besondere Hilfestellung ausgleichen. Wir achten darauf, dass unser Unterricht zeitgemäße Inhalte vermittelt; besonders wichtig ist uns dabei, dass die SchülerInnen mit den neuen Medien vertraut werden und grundlegende Kenntnisse für den Umgang mit dem Computer erwerben. Wir legen großen Wert auf die Entwicklung der Schlüsselkompetenzen und fördern diese durch Methoden-, Kommunikations- und Teamtraining.

  • Schule ist für uns ein Ort der Herzens- und Charakterbildung:

Wir fördern bei den SchülerInnen das Verantwortungsbewusstsein gegenüber sich selbst, den Menschen ihrer Lebensumwelt, aber auch gegenüber der Natur sowie für die Pflege der gesellschaftlichen und kulturellen Werte. Besonders achten wir dabei auf die Einbindung von Schwächeren in die Gemeinschaft. Wir betreiben aktive Integration und lernen den natürlichen Umgang mit Schwachen, Behinderten, Ausländern und Ausgegrenzten durch Begegnungen. Wir achten auf gemeinsames Arbeiten der SchülerInnen, insbesondere auch die konstruktive Zusammenarbeit von leistungsstarken und schwächeren Schülerinnen zur Entwicklung der Teamfähigkeit. In der Organisation des Unterrichtes achten wir darauf, dass die SchülerInnen zu Selbstständigkeit und Selbstkontrolle, zu Kritik- und Kommunikationsfähigkeit geführt werden.

  • Schule ist für uns ein Ort der Gemeinschaft:

Das Zusammenleben in der Schulgemeinschaft bedarf der Achtung vor jedem Menschen, der Rücksichtnahme aufeinander und höflicher Umgangsformen miteinander. Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen sind gleichwertige Partner in der Schulgemeinschaft; sie kommunizieren daher in einem freundlichen, respektvollen und reversiblen Umgangston. Wir halten guten Kontakt zu den Eltern, da uns an einem guten Klima zum Wohle des Kindes gelegen ist.

  • Schule ist für uns ein Ort der Entfaltung von Talenten:

Wir fördern die individuellen Stärken unserer SchülerInnen durch neue Lernformen, die eine stärkere Differenzierung zulassen. Wichtig ist uns die Entfaltung des musischen und kreativen Potentials; dazu suchen wir auch die Zusammenarbeit mit der Musikschule und den örtlichen Vereinen, die wir als Chance zur Bereicherung und Intensivierung sehen. Für die sportliche Betätigung bietet der Ort eine Reihe von naturnahen Möglichkeiten, die wir nutzen, um den SchülerInnen Freude an Bewegung und Körperbeherrschung erfahrbar zu machen. Durch das Angebot an Freigegenständen und Unverbindlichen Übungen haben die Schüler die Chance, ihren Begabungen und Interessen entsprechend Schwerpunkte zu setzen. Der Einsatz von Projekten im Unterricht fördert die Entfaltung individueller Talente; insbesondere können hier auch lernschwächere SchülerInnen persönliche Erfolgserlebnisse erfahren.

  • Schule ist für uns ein Ort des Lebens:

Zum erfolgreichen Leben gehört eine gesunde Lebensweise. Wir vermitteln den SchülerInnen einen vernünftigen Umgang mit dem eigenen Körper, mit der Gesundheit und mit lebensfördernden Werten. Um sich in der schulischen Umgebung wohl zu fühlen, ist die Gestaltung des Lebensraumes mit einer angenehmen Atmosphäre wichtig. Wir gestalten daher das Schulgebäude und die Klassenzimmer so freundlich und wohnlich wie möglich. Ein wesentlicher Aspekt sinnerfüllten Lebens ist es Feste zu feiern. Darum geben wir besonderen Ereignissen einen feierlichen Rahmen, den wir in gemeinsamer Anstrengung vorbereiten. Bei traditionellen Jahreskreis-Festen gehen wir auf Spurensuche, um deren Sinn zu entdecken und sie mit Leben zu füllen. Dabei ist uns die Rückbindung (= religio) auf den ursprünglichen Sinn ein hoher Wert, wie uns überhaupt die religiöse Verankerung des Menschen ein wichtiges Anliegen ist

Zusammenfassung

Das zentrale Anliegen für unsere schulische Arbeit ist eine umfassende menschliche Bildung, in der die jungen Menschen möglichst gut auf die vielseitigen Herausforderungen des Lebens in Beruf, Familie, Freizeit und Gesellschaft vorbereitet werden. Mit dem Beitritt zum Netzwerk ÖKOLOG im Februar 2008 bekennen wir uns zu einer ökologisch sozial und wirtschaftlich nachhaltigen Schulkultur und wollen

  • unseren Schülerinnen und Schülern in allen Unterrichtsfächern ein hohes Maß an Umweltbewusstsein, Gesundheitsbewusstsein und globalem Verantwortungsbewusstsein vermitteln,
  • unseren SchülerInnen die Grundsätze einer nachhaltigen Lebensweise vermitteln und dadurch eine Lebensschule für Nachhaltigkeit sein
  • unseren SchülerInnen Möglichkeiten zum aktiven Mitgestalten des Schulalltags bieten,
  • uns um ein Schulklima „zum Wohlfühlen“, um gegenseitigen Respekt und Fairness bemühen,
  • uns durch eigene Maßnahmen um einen möglichst umweltgerechten Schulbetrieb bemühen und Vorbildwirkung zeigen,
  • die Öffentlichkeit über unsere Aktivitäten informieren.

Die LehrerInnen werden durch laufende Fortbildung die zur Durchführung dieses Programms notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben und auf aktuellem Stand halten.

Ich trage etwas zu unserer Klassengemeinschaft bei

  • wenn ich freundlich bin
  • wenn ich alle Mitschüler akzeptiere
  • wenn ich anderen Kindern helfe
  • wenn ich übernommene oder übertragene Aufgaben sorgfältig erledige
  • wenn ich die Einrichtungsgegenstände und Schulsachen sorgfältig behandle und die nötigen Hilfsmittel selber mit habe
  • wenn ich in der Klasse Ordnung halte
  • wenn ich mich bei gemeinsamen Arbeiten um gute Beiträge bemühe

Gegenseitiges Vertrauen zwischen Schülern und Lehrern kann sein

  • wenn ich mit und über Schüler und Lehrer respektvoll rede und umgehe
  • wenn ich dem anderen glauben kann
  • wenn wir Meinungsverschiedenheiten in einem verständnisvollen Gespräch klären

Lernen fällt mir leichter

  • wenn Ruhe ist, niemand drein plappert und ich mich gut konzentrieren kann
  • wenn mir jemand etwas gut verständlich erklärt
  • wenn ich in der Klasse einen Partner habe, der mir bei Krankheit Information und Materialien bringt

Ich fördere ein gutes Schulklima

  • wenn ich das Schulgelände sauber halte
  • wenn ich höflich und rücksichtsvoll bin
  • wenn ich beim Busfahren fair bin
  • wenn ich mich bei der Ausspeisung gut benehme
  • wenn ich grobe Worte und Gewalt vermeide
  • wenn ich auch zu schulfremden Personen höflich bin
  • wenn ich verständnisvoll mit Menschen umgehe, die ein eigenwilliges Verhalten haben